Interview mit Xen, der die AniDays wieder ins Leben rief

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Xen alias Christian Berg ist schon ein Urgestein in der Anime-Szene und hat die burgenländische Veranstaltung AniDays wieder ins Leben gerufen - diesmal mit einem neuen Konzept: In Kontrast zu den üblichen Anime-Conventions soll hier der Wissenserwerb und Austausch im Mittelpunkt stehen.

Lieber Xen,

Vielen Dank, dass du dir die Zeit nimmst und für unsere Follower auf Facebook ein paar pikante Details aus deinem großen Erfahrungsschatz als Veranstalter diversester Conventions hier in Österreich. Nun zu deiner Person:

Wie lange bist du schon in der Anime- und Manga Szene in Österreich?

Eigentlich seit 1998.

Wie bist du in das Organisieren von Conventions hineingestolpert?

Bei einem Besuch der Moonlight Convention bin ich zum ersten Mal mit Anime in Berührung gekommen. Da es mir dort sehr gut gefallen hatte und ich sie deswegen nochmal besuchen wollte, habe ich sie dann selbst organisiert. 

Als Vater von einer kleinen Tochter, Ehemann, Vollzeitbeschäftigter und Organisator bleibt da überhaupt noch Zeit für andere Hobbys?

Die Frage stelle ich mir immer wieder anders, woher habe ich nur die Zeit das alles zu managen * lach*.

Wie ist dir die Idee gekommen, die Anidays wieder zu erwecken?

Die Moderatorin dieses Interviews hat mich auf einer Convention dafür begeistert.

Die Anidays sind ja noch sehr wenig bekannt, also wird sie sich in einem Rahmen eines kleinen Fantreffs halten. Unter den Organisatoren finden sich nur 5 Personen. Ist es einfacher eine neue kleine Convention zu organisieren oder ist dir das eingespielte Team der Akicon lieber?

Gemeine Frage, ich mag das Team der Akicon, persönlich ist mir lieber das Team der Anidays, weil es heimeliger ist und alle im meinem Wohnzimmer beisammen sind.

Das Konzept der Anidays beruht auf Workshops, Vorträge und der Eigenschaft, dass sich die Besucher frei entfalten können. Sei es kulinarisch, Freunde wiedertreffen oder auch im kreativen Bereich wie Cosplay und Fotografie. Für eine geringe Besucherzahl durchaus ein wunderbares Konzept, dass die Anidays von anderen Conventions unterscheiden soll. Bis zu welcher Grenze deiner Meinung nach ist das Konzept tragbar?

Bis zu 1200 Personen pro Tag.

Wie stellst du dir gelungene Anidays vor?

Haufenweise Leute sitzen im Garten, weil kein Platz drinnen ist und ich stehe vor ihnen und halte einen Vortrag über Siegendorf.

Zu guter Letzt eine persönliche Frage an dich im Bezug zu Animes und Mangas: Gibt es einen Traum oder eine Vorstellung, die du in deinem Leben umsetzen möchtest, die mit der japanischen Kultur oder der Animeszene zutun haben?

Sehr viel sogar, einmal nach Japan zu reisen und dort das Ghibli Kapuki Theater besuchen und einen Ikebana Workshop besuchen.  

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Kommentare

Hasshin!! - Anime with Attitude 3 Jahre her

Es heisst Kabuki, nicht Kapuki. Heisst ja auch nicht Christoin Bärg, sondern Christian Berg ;)

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Christian Berg 3 Jahre her

Außerdem gibt es ein Ghibli Kabuki Theater. Welcher Reporter hat denn mein Interview so schändlich eingekürzt? Das ist ja schlimmer als bei Österreich/Heute. *grml*

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