Interview mit dem Vortragenden von Hasshin! Anime with attitude

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„Hasshin!!“ ist ein Anime-Fanprojekt, welches mit einem eigenen Blog und Veranstaltungen eigene Akzente und ein weiterreichendes Verständnis für den Themenkomplex Anime/Manga entwickeln will. Im Folgenden kannst du das Interview mit dem AniDays-Vortragenden von Hasshin lesen.

1) Symposi-was? Was bedeutet für dich Symposium und mit welchen Erwartungen kommst du auf die AniDays?

Symposium bedeutet für mich, dass der Fokus der Veranstalung auf Inhaltliches gelegt wird. Sprich: Wissensvermittlung, Diskussionen, kritisches Hinterfragen. Ich erwarte mir eine Anime-Veranstaltung abseits vom üblichen Con-Einerlei, welches verkürzt gesagt aus Cosplay, Animexx-OnlinefreundInnen-Treff und Con Hons besteht.

2) Gibt es ein verrücktes Erlebnis, dass du auf einer Convention (oder generell innerhalb der Japan/Animeszene) hattest und an dass du dich immer noch gerne erinnerst?

"Verrückt" im positiven Sinne nicht wirklich, dafür ist die Szene leider viel zu konform was Verhaltensnormen anbelangt. "Verrückt" im negativen Sinne insofern, dass sich in der Szene ein ganzer Haufen grindiger Leute tummeln und dies kaum hinterfragt wird... Mein schönstes Erlebnis war aber definitiv ein Interview das ich mit Kazuya Tsurumaki, dem Regisseur von Animes wie FLCL und den ersten beiden neuen EVA-Movies führen durfte.

3) Auch "Otakus" werden älter und auch vielleicht anspruchsvoller: hat sich dein Anime und Manga Konsum in den letzten Jahren gewandelt?

Definitiv. Als Teenager las/schaute ich alles was ich in die Hände bekam, heute schau ich mir 90% aller neuen Serien nicht mal ansatzweise an. Anime ist, gerade weil's ein Nischenprodukt ist, ein unglaublich selbstreferentiellen Medium. Und richtig gute, kommerziell vielleicht nicht so doll verwertbare Mangas sind hierzulande leider immer noch Mangelware.

4) Angenommen du würdest eine Con leiten: welches Programm/Detail wäre ein Muss und auf was würdest du locker verzichten wollen?

Paneldiskussionen, Vorträge und Stargäste wären ein absolutes Muss. Ebenso endlich mal eine gescheite Aftershow-Party die nicht den Charakter einer Teenie-Disco hat. Verzichten kann ich auf den Händlerraum.

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